Scha­ben & Kaker­la­ken erken­nen und bekämp­fen

Scha­ben zählen zu den häufigs­ten Hygie­ne­schäd­lin­gen und können Krank­hei­ten über­tra­gen. Erfah­ren Sie, wie Sie einen Befall erken­nen und was im Ernst­fall zu tun ist.

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Deutsche Schabe
Deut­sche Schabe
Scha­ben gehö­ren zu den häufigs­ten Hygie­ne­schäd­lin­gen in Wohnun­gen, Betrie­ben und gastro­no­mi­schen Einrich­tun­gen.

Was sind Scha­ben?

Scha­ben, umgangs­sprach­lich oft auch als Kaker­la­ken bezeich­net, gehö­ren zu den welt­weit am häufigs­ten vorkom­men­den Hygie­ne­schäd­lin­gen. Sie bevor­zu­gen warme und feuchte Umge­bun­gen und halten sich häufig in Küchen, Vorrats­räu­men, Kellern oder tech­ni­schen Anla­gen auf.

Ein Befall bleibt oft lange unbe­merkt, da Scha­ben über­wie­gend nacht­ak­tiv sind und sich tags­über in Ritzen, Spal­ten oder ande­ren Verste­cken aufhal­ten. Da sie Krank­heits­er­re­ger über­tra­gen und Lebens­mit­tel verun­rei­ni­gen können, sollte ein Scha­ben­be­fall früh­zei­tig erkannt und profes­sio­nell behan­delt werden.

Auf dieser Seite erfah­ren Sie, wie Sie Scha­ben erken­nen, welche Risi­ken von ihnen ausge­hen und welche Maßnah­men bei einem Befall sinn­voll sind.

Wie erkennt man einen Scha­ben­be­fall?

Ein Scha­ben­be­fall bleibt häufig lange unbe­merkt, da die Tiere über­wie­gend nacht­ak­tiv sind und sich tags­über in Verste­cken aufhal­ten. Zu den typi­schen Anzei­chen zählen lebende oder tote Scha­ben, die insbe­son­dere in den Abend- und Nacht­stun­den sicht­bar werden.

Weitere Hinweise sind kleine dunkle Kotspu­ren, Häutungs­reste sowie Eikap­seln, die sich in der Nähe von Verste­cken befin­den können. Bei einem stär­ke­ren Befall kann zudem ein unan­ge­neh­mer, muffi­ger Geruch wahr­nehm­bar sein. Wer eines oder mehrere dieser Anzei­chen fest­stellt, sollte den Verdacht zeit­nah von einem Fach­be­trieb über­prü­fen lassen.

Sind Scha­ben gefähr­lich?

Ja, Scha­ben gelten als ernst­zu­neh­mende Hygie­ne­schäd­linge. Sie können Krank­heits­er­re­ger, Bakte­rien und Keime über­tra­gen, indem sie mit Lebens­mit­teln, Ober­flä­chen oder Vorrä­ten in Kontakt kommen. Darüber hinaus können ihre Ausschei­dun­gen und Häutungs­reste bei empfind­li­chen Perso­nen aller­gi­sche Reak­tio­nen auslö­sen.

Beson­ders in Küchen, gastro­no­mi­schen Betrie­ben und lebens­mit­tel­ver­ar­bei­ten­den Unter­neh­men stel­len Scha­ben ein erheb­li­ches Hygie­ne­pro­blem dar. Bereits ein gerin­ger Befall kann zur Verun­rei­ni­gung von Lebens­mit­teln führen und sollte daher schnell und profes­sio­nell bekämpft werden.

Wo treten Scha­ben häufig auf?

Scha­ben bevor­zu­gen warme, feuchte und geschützte Berei­che mit einem ausrei­chen­den Nahrungs­an­ge­bot. Deshalb treten sie beson­ders häufig in Küchen, Vorrats­räu­men und Kellern auf. Auch gastro­no­mi­sche Betriebe, Bäcke­reien, Hotels sowie Lager- und Produk­ti­ons­stät­ten bieten oftmals ideale Bedin­gun­gen für die Ausbrei­tung dieser Schäd­linge.

Da sich Scha­ben tags­über meist in Ritzen, Spal­ten oder schwer zugäng­li­chen Berei­chen verste­cken, bleibt ein Befall häufig lange unent­deckt. Umso wich­ti­ger ist es, bereits bei ersten Anzei­chen schnell zu handeln und mögli­che Verste­cke fach­ge­recht über­prü­fen zu lassen.

Scha­ben oder Kaker­la­ken?

Die Begriffe „Schabe“ und „Kaker­lake“ werden im Alltag häufig synonym verwen­det. Tatsäch­lich handelt es sich dabei um dieselbe Schäd­lings­gruppe. Während „Schabe“ die fach­lich korrekte Bezeich­nung ist, wird umgangs­sprach­lich meist von „Kaker­la­ken“ gespro­chen.

Zu den bekann­tes­ten Arten zählen die Deut­sche Schabe, die Orien­ta­li­sche Schabe und die Ameri­ka­ni­sche Schabe. Unab­hän­gig von der Bezeich­nung können alle Arten hygie­ni­sche Probleme verur­sa­chen und soll­ten bei einem Befall schnell bekämpft werden.

Deutsche Schabe
Deut­sche Schabe
Bereits einzelne Tiere können auf einen größe­ren Befall hinwei­sen.

Was tun bei Scha­ben?

Wenn Sie Scha­ben oder Kaker­la­ken in Ihrer Wohnung, Ihrem Haus oder Ihrem Unter­neh­men entde­cken, soll­ten Sie schnell handeln. Ein Befall brei­tet sich häufig unbe­merkt aus und kann gesund­heit­li­che Risi­ken mit sich brin­gen.

Bewah­ren Sie zunächst Ruhe und vermei­den Sie vorschnelle Bekämp­fungs­ver­su­che mit frei erhält­li­chen Mitteln. Sichern Sie Lebens­mit­tel und achten Sie darauf, mögli­che Verste­cke oder Lauf­wege der Schäd­linge zu doku­men­tie­ren. Beson­ders Küchen, Vorrats­räume, Keller­räume und Berei­che mit erhöh­ter Feuch­tig­keit soll­ten über­prüft werden.

Da Scha­ben äußerst wider­stands­fä­hig sind und sich schnell vermeh­ren, empfiehlt sich eine profes­sio­nelle Schäd­lings­be­kämp­fung. Ein Fach­be­trieb kann den Befall zuver­läs­sig beur­tei­len, die Ursa­che ermit­teln und geeig­nete Maßnah­men zur nach­hal­ti­gen Bekämp­fung einlei­ten.

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Profes­sio­nelle Scha­ben­be­kämp­fung

Ein Scha­ben­be­fall sollte nicht unter­schätzt werden. Aufgrund ihrer hohen Vermeh­rungs­rate und ihrer versteck­ten Lebens­weise lassen sich Scha­ben mit frei erhält­li­chen Mitteln häufig nicht dauer­haft besei­ti­gen. Eine profes­sio­nelle Schäd­lings­be­kämp­fung ermög­licht es, den Befall gezielt zu analy­sie­ren, die Ursa­che zu ermit­teln und wirk­same Maßnah­men zur nach­hal­ti­gen Bekämp­fung einzu­lei­ten.

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Waldschabe
Wald­schabe im Größen­ver­gleich zu einem Cent-Stück
Der Unter­schied zwischen Wald­schabe und deut­scher Schabe ist nicht immer deut­lich zu erken­nen. Die Wald­schabe ist kein Schädling

Erschei­nungs­bild

Deut­scher Schaben errei­chen eine Körper­länge von etwa 12 bis 15 Milli­me­tern. Typisch sind ihre braune Färbung und die beiden dunk­len Strei­fen auf dem Brust­teil. Die Tiere besit­zen lange Fühler und können selbst auf glat­ten, senk­rech­ten Flächen sicher klet­tern. Am Boden bewe­gen sie sich äußerst schnell und sind vor allem nachts aktiv.

Vermeh­rung

Deut­sche Scha­ben sind ganz­jäh­rig fort­pflan­zungs­fä­hig und bevor­zu­gen warme sowie feuchte Umge­bun­gen. Ein Weib­chen legt bis zu zwölf Eipa­kete pro Jahr ab. Jedes Eipa­ket enthält etwa 35 bis 40 Nach­kom­men. Dadurch kann sich ein Befall inner­halb kurzer Zeit erheb­lich ausbrei­ten.

Schä­den und Risi­ken

Deut­sche Scha­ben zählen zu den bedeu­tends­ten Hygie­ne­schäd­lin­gen. Sie sind Alles­fres­ser und können durch den Kontakt mit Lebens­mit­teln Krank­heits­er­re­ger, Fäul­nis­bak­te­rien und Schim­mel­pilz­spo­ren verbrei­ten. Unter ande­rem werden sie mit der Über­tra­gung von Salmo­nel­len und weite­ren gesund­heits­schäd­li­chen Keimen in Verbin­dung gebracht. Bereits ihr Auftre­ten wird von vielen Menschen als äußerst unan­ge­nehm empfun­den.

Häufige Fragen zu Scha­ben und Kaker­la­ken

Ja. Da Scha­ben nacht­ak­tiv sind, deutet bereits ein einzel­nes Tier häufig auf weitere versteckte Tiere hin.

Ja. Sie können Krank­heits­er­re­ger und Keime über­tra­gen.

Das muss im Einzel­fall beur­teilt werden. Falsch durch­ge­führte Bekämp­fungs­maß­nah­men können einen Befall sogar fördern. Insbe­son­dere frei erhält­li­che Insek­ten­sprays führen häufig dazu, dass sich Scha­ben in weitere Räume oder angren­zende Wohnun­gen zurück­zie­hen.

Für eine nach­hal­tige Bekämp­fung empfiehlt sich daher die Beur­tei­lung durch einen Fach­be­trieb.

Die Kosten hängen vom Befall und Objekt ab. Gerne bera­ten wir Sie persön­lich.

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