Bett­wan­zen erken­nen und bekämp­fen

Bett­wan­zen verur­sa­chen juckende Stiche und brei­ten sich oft unbe­merkt aus. Erfah­ren Sie, wie Sie einen Befall erken­nen und welche Maßnah­men jetzt wich­tig sind.

Bett­wan­zen entdeckt?

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Bettwanzen entfernen in Mainz
Bett­wanze
Bett­wan­zen gehö­ren zu den Schäd­lin­gen, auf die man im Schlaf­zim­mer gerne verzich­tet

Was sind Bett­wan­zen?

Bett­wan­zen gehö­ren zu den bekann­tes­ten Gesund­heits­schäd­lin­gen in Wohnun­gen, Hotels und Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen. Die klei­nen Insek­ten ernäh­ren sich ausschließ­lich von Blut und sind über­wie­gend nachts aktiv.

Tags­über verste­cken sich Bett­wan­zen in Bett­rah­men, Matrat­zen, Möbeln, Ritzen oder ande­ren geschütz­ten Berei­chen. Da sie sich schnell ausbrei­ten können, sollte ein Befall früh­zei­tig erkannt und fach­ge­recht behan­delt werden.

Auf dieser Seite erfah­ren Sie, wie Sie Bett­wan­zen erken­nen, welche Risi­ken von ihnen ausge­hen und welche Maßnah­men bei einem Befall sinn­voll sind.

Kotspuren von Bettwanzen am Lattenrost im Bett
Bett­wan­zen am Latten­rost
Kotspu­ren von Bett­wan­zen unter dem Bett

Wie erkennt man einen Bett­wan­zen­be­fall?

Ein Bett­wan­zen­be­fall bleibt häufig zunächst unbe­merkt. Typi­sche Hinweise sind juckende Haut­re­ak­tio­nen, kleine Stich­rei­hen auf Armen, Beinen oder ande­ren unbe­deck­ten Körper­stel­len sowie dunkle Kotspu­ren an Matrat­zen, Bett­ge­stel­len oder Möbeln.

Auch Häutungs­reste, Eier oder die Tiere selbst können Hinweise auf einen Befall sein. Da Bett­wan­zen über­wie­gend nacht­ak­tiv sind, werden sie meist erst bei stär­ke­rem Befall sicht­bar.

Wer entspre­chende Anzei­chen fest­stellt, sollte den Verdacht zeit­nah von einem Fach­be­trieb über­prü­fen lassen.

Sind Bett­wan­zen gefähr­lich?

Bett­wan­zen gelten nicht als klas­si­sche Krank­heits­über­trä­ger. Ihre Stiche können jedoch star­ken Juck­reiz, Haut­rei­zun­gen und bei empfind­li­chen Perso­nen aller­gi­sche Reak­tio­nen verur­sa­chen.

Bei häufi­gen Stichen können Quad­del­bil­dun­gen und stär­kere aller­gi­sche Beschwer­den auftre­ten. Darüber hinaus führt ein Bett­wan­zen­be­fall häufig zu Schlaf­stö­run­gen, Stress und erheb­li­cher psychi­scher Belas­tung.

Beson­ders für Hotels, Pensio­nen und andere Beher­ber­gungs­be­triebe kann ein Bett­wan­zen­be­fall zudem erheb­li­che Image­schä­den verur­sa­chen.

Wo treten Bett­wan­zen häufig auf?

Bett­wan­zen treten über­all dort auf, wo Menschen schla­fen oder sich längere Zeit aufhal­ten. Häufig betrof­fen sind Schlaf­zim­mer, Hotels, Pensio­nen, Feri­en­woh­nun­gen, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Gemein­schafts­un­ter­künfte.

Die Tiere verste­cken sich bevor­zugt in Matrat­zen, Bett­rah­men, Bett­kopf­tei­len, Möbel­rit­zen, Fußleis­ten, Steck­do­sen­be­rei­chen oder ande­ren geschütz­ten Spal­ten in der Nähe von Schlaf­plät­zen.

Durch Reise­ge­päck, gebrauchte Möbel oder andere Gegen­stände können Bett­wan­zen leicht verschleppt werden.

Bett­wan­zen oder Floh­bisse?

Viele Menschen verwech­seln Bett­wan­zen­sti­che mit Floh­bis­sen, Mücken­sti­chen oder ande­ren Haut­re­ak­tio­nen. Eine eindeu­tige Bestim­mung allein anhand der Haut­re­ak­tion ist häufig schwie­rig.

Typisch für Bett­wan­zen sind mehrere Stiche in einer Reihe oder Gruppe, die oft an unbe­deck­ten Körper­stel­len auftre­ten. Sicher­heit bringt jedoch meist erst die fach­ge­rechte Inspek­tion mögli­cher Verste­cke und Befalls­spu­ren.

Wenn unklare Stiche wieder­holt nach dem Schla­fen auftre­ten, sollte ein mögli­cher Bett­wan­zen­be­fall über­prüft werden.

Bisse von Bettwanzen
Bett­wan­zen-Bisse
Typi­sche Haut­re­ak­tio­nen nach Bett­wan­zen­sti­chen

Was tun bei Bett­wan­zen?

Wenn Sie Bett­wan­zen vermu­ten, soll­ten Sie möglichst schnell handeln. Vermei­den Sie es, Möbel, Matrat­zen, Klei­dung oder Gegen­stände unkon­trol­liert in andere Räume zu trans­por­tie­ren, da sich der Befall dadurch weiter ausbrei­ten kann.

Doku­men­tie­ren Sie verdäch­tige Spuren wie Kotpunkte, Häutungs­reste, Eier oder Stiche und verzich­ten Sie auf vorschnelle Bekämp­fungs­ver­su­che mit frei erhält­li­chen Mitteln. Unsach­ge­mäße Maßnah­men können die spätere Bekämp­fung erschwe­ren.

Eine profes­sio­nelle Inspek­tion hilft dabei, das Ausmaß des Befalls zuver­läs­sig fest­zu­stel­len und geeig­nete Maßnah­men einzu­lei­ten.

Sie vermu­ten einen Bett­wan­zen­be­fall? Wir bera­ten Sie gerne und helfen schnell, diskret und zuver­läs­sig weiter.

Einzelne Bettwanze
Einzelne Bett­wanze

Profes­sio­nelle Bett­wan­zen­be­kämp­fung

Die erfolg­rei­che Bekämp­fung von Bett­wan­zen erfor­dert Erfah­rung, Fach­wis­sen und eine gründ­li­che Inspek­tion. Dabei werden Verste­cke, Befalls­be­rei­che und mögli­che Ausbrei­tungs­wege syste­ma­tisch unter­sucht.

Auf Grund­lage dieser Analyse wird ein indi­vi­du­el­ler Bekämp­fungs­plan erstellt. Ziel ist es, sämt­li­che Entwick­lungs­sta­dien der Bett­wan­zen nach­hal­tig zu besei­ti­gen.

Unsere Exper­ten unter­stüt­zen Sie bei der profes­sio­nel­len Bett­wan­zen­be­kämp­fung – schnell, diskret und zuver­läs­sig.

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Bettwanze

Erschei­nungs­bild

Bett­wan­zen errei­chen eine Körper­länge von etwa 4 bis 6 Milli­me­tern. Ihre Färbung reicht von rost­rot bis dunkel­braun. Der Körper ist stark abge­flacht und leicht behaart.

Die Tiere besit­zen keine Flügel und verste­cken sich tags­über in engen Spal­ten, Nähten, Ritzen oder ande­ren geschütz­ten Rück­zugs­or­ten. Bett­wan­zen sind ausschließ­lich nacht­ak­tiv.

Vermeh­rung

Bett­wan­zen sind ganz­jäh­rig fort­pflan­zungs­fä­hig. Nach der notwen­di­gen Blut­auf­nahme klebt das Weib­chen täglich etwa drei bis fünf Eier an geschütz­ten Rück­zugs­stel­len fest.

Im Laufe eines Bett­wan­zen­le­bens können etwa 250 bis 300 Eier abge­legt werden. Bett­wan­zen bevor­zu­gen eine Umge­bungs­tem­pe­ra­tur von etwa 27 Grad Celsius.

Schä­den und Risi­ken

Bett­wan­zen verur­sa­chen keine klas­si­schen Mate­ri­al­schä­den, stel­len jedoch ein erheb­li­ches Hygiene- und Komfort­pro­blem dar.

Durch ihre nächt­li­chen Stiche entste­hen häufig stark juckende Haut­re­ak­tio­nen. Bei empfind­li­chen Perso­nen können Quad­del­bil­dun­gen und aller­gi­sche Reak­tio­nen auftre­ten. Bei häufi­gen Stichen sind in selte­nen Fällen auch stär­kere aller­gi­sche Beschwer­den möglich.

Für Hotels, Pensio­nen und andere Beher­ber­gungs­be­triebe kann ein Bett­wan­zen­be­fall zusätz­lich erheb­li­che Image­schä­den verur­sa­chen.

Häufige Fragen zu Bett­wan­zen

Bett­wan­zen über­tra­gen nach aktu­el­lem Wissens­stand keine Krank­hei­ten. Ihre Stiche können jedoch starke Haut­re­ak­tio­nen, Juck­reiz und aller­gi­sche Beschwer­den verur­sa­chen.

Typi­sche Hinweise sind juckende Stich­rei­hen, dunkle Kotspu­ren, Häutungs­reste, Eier sowie Bett­wan­zen in Matrat­zen, Bett­ge­stel­len, Möbel­rit­zen oder ande­ren Verste­cken in der Nähe des Schlaf­plat­zes.

Das muss im Einzel­fall beur­teilt werden. Unsach­ge­mäße Maßnah­men erschwe­ren häufig die spätere Bekämp­fung und können dazu führen, dass sich Bett­wan­zen weiter ausbrei­ten.

Für eine nach­hal­tige Bekämp­fung empfiehlt sich daher die Beur­tei­lung durch einen Fach­be­trieb.

Die Kosten hängen vom Umfang des Befalls, den örtli­chen Gege­ben­hei­ten und den erfor­der­li­chen Maßnah­men ab. Gerne bera­ten wir Sie persön­lich.

Nein. Bett­wan­zen können in jedem Haus­halt, Hotel oder Betrieb auftre­ten und werden häufig über Reise­ge­päck, Möbel oder andere Gegen­stände einge­schleppt. Ein Befall hat nicht auto­ma­tisch etwas mit mangeln­der Sauber­keit zu tun.

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