Tier­le­xi­kon

In unse­rem Tier­le­xi­kon erfah­ren Sie mehr über die häufigs­ten Schäd­linge in Haus, Wohnung, Garten und Unter­neh­men. Von Amei­sen und Bett­wan­zen über Mäuse und Ratten bis hin zu Scha­ben und Wespen – hier finden Sie Infor­ma­tio­nen zu Erken­nungs­merk­ma­len, Lebens­weise, mögli­chen Schä­den und geeig­ne­ten Maßnah­men zur Bekämp­fung.

Schäd­linge entdeckt?

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Ameise

Amei­sen

Amei­sen gehö­ren zu den häufigs­ten Schäd­lin­gen in Haus und Garten. Auf der Suche nach Nahrung gelan­gen sie häufig in Küchen, Vorrats­räume und andere Innen­be­rei­che. Die typi­schen Amei­sen­stra­ßen entste­hen zwischen Nest und Futter­quelle. Durch ihre große Anzahl können Amei­sen Lebens­mit­tel verun­rei­ni­gen und schnell zur Belas­tung werden.

Bettwanze

Bett­wan­zen

Bett­wan­zen sind nacht­ak­tive Para­si­ten, die sich von mensch­li­chem Blut ernäh­ren. Typi­sche Anzei­chen sind juckende Stiche, kleine Blut­fle­cken auf Bett­wä­sche oder Häutungs­reste. Beson­ders in Hotels, Feri­en­woh­nun­gen und Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern können sich Bett­wan­zen unbe­merkt ausbrei­ten und zu einem erheb­li­chen Problem entwi­ckeln.

biene

Bienen

Bienen zählen zu den wich­tigs­ten Nütz­lin­gen in unse­rer Natur und stehen unter beson­de­rem Schutz. Sie bestäu­ben zahl­rei­che Pflan­zen und leis­ten einen wich­ti­gen Beitrag zum Ökosys­tem. Im Gegen­satz zu Wespen sind Bienen meist fried­fer­tig und grei­fen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen.

Hornisse

Hornis­sen

Hornis­sen sind die größ­ten heimi­schen Falten­wes­pen und stehen unter beson­de­rem Arten­schutz. Trotz ihrer Größe gelten sie als vergleichs­weise fried­lich. Ein Hornis­sen­nest sollte niemals eigen­stän­dig entfernt werden, da für Umsied­lun­gen und Maßnah­men beson­dere gesetz­li­che Vorga­ben gelten.

Kugel­kä­fer

Kugel­kä­fer treten häufig in Altbau­ten, Dach­bö­den und schwer zugäng­li­chen Hohl­räu­men auf. Die klei­nen Käfer sind über­wie­gend nacht­ak­tiv und verste­cken sich tags­über in Ritzen und Spal­ten. Beson­ders bei stär­ke­rem Auftre­ten können sie zu einer erheb­li­chen Beläs­ti­gung werden.

Maus

Mäuse

Mäuse zählen zu den häufigs­ten Vorrats- und Hygie­ne­schäd­lin­gen. Durch ihren star­ken Nage­trieb beschä­di­gen sie Möbel, Kabel, Dämm­stoffe und andere Mate­ria­lien. Zudem können Mäuse Lebens­mit­tel verun­rei­ni­gen und Krank­heits­er­re­ger über­tra­gen.

Motte

Motten / Falter

Motten können erheb­li­che Schä­den an Lebens­mit­teln und Texti­lien verur­sa­chen. Beson­ders Vorrats­mot­ten befal­len Nüsse, Mehl, Getrei­de­pro­dukte und andere Lebens­mit­tel. Die Larven hinter­las­sen Gespinste und Verun­rei­ni­gun­gen, die häufig erst spät entdeckt werden.

Ratten im Garten

Ratten

Ratten gelten als intel­li­gente und anpas­sungs­fä­hige Nage­tiere. Sie können Krank­heits­er­re­ger über­tra­gen, Lebens­mit­tel verun­rei­ni­gen und durch ihren Nage­trieb Schä­den an Gebäu­den und tech­ni­schen Anla­gen verur­sa­chen. Ein Ratten­be­fall sollte möglichst früh­zei­tig erkannt und bekämpft werden.

Silberfischchen im Bad

Silber­fisch­chen

Silber­fisch­chen bevor­zu­gen warme und feuchte Umge­bun­gen wie Bade­zim­mer, Küchen oder Keller­räume. Die flügel­lo­sen Insek­ten ernäh­ren sich unter ande­rem von Stärke, Zucker und orga­ni­schen Mate­ria­lien. Ein verstärk­tes Auftre­ten kann auf Feuch­tig­keits­pro­bleme im Gebäude hinwei­sen.

Papierfischchen

Papier­fisch­chen

Papier­fisch­chen ähneln Silber­fisch­chen, bevor­zu­gen jedoch trocke­nere Lebens­räume. Sie ernäh­ren sich von Papier, Karton, Büchern, Tape­ten und ande­ren stär­ke­hal­ti­gen Mate­ria­lien. Beson­ders in Archi­ven, Biblio­the­ken und Wohn­räu­men können sie Schä­den verur­sa­chen.

Küchenschabe

Scha­ben / Kaker­la­ken

Scha­ben zählen zu den bedeu­tends­ten Hygie­ne­schäd­lin­gen welt­weit. Sie verun­rei­ni­gen Lebens­mit­tel und Ober­flä­chen und können Krank­heits­er­re­ger, Bakte­rien und Schim­mel­pilz­spo­ren verbrei­ten. Da sie sich sehr schnell vermeh­ren, sollte ein Befall möglichst früh­zei­tig erkannt werden.

Taube

Tauben

Tauben können durch ihren Kot erheb­li­che Schä­den an Fassa­den, Dächern und tech­ni­schen Anla­gen verur­sa­chen. Darüber hinaus können sie Para­si­ten wie Milben oder Flöhe einschlep­pen. Beson­ders an Gebäu­den und öffent­li­chen Einrich­tun­gen führen größere Tauben­po­pu­la­tio­nen häufig zu Proble­men.

Wespe

Wespen

Wespen werden vor allem im Sommer und Spät­som­mer aktiv. Auf der Suche nach Nahrung werden sie häufig von süßen Spei­sen und Geträn­ken ange­zo­gen. In der Nähe von Wohn­häu­sern, Gastro­no­mie­be­trie­ben oder Kinder­gär­ten können Wespen­nes­ter schnell zu einer Gefahr und Belas­tung werden.