Papier­fisch­chen erken­nen und bekämp­fen

Papier­fisch­chen treten zuneh­mend in Wohnun­gen, Büros und Archi­ven auf. Erfah­ren Sie, wie Sie Papier­fisch­chen erken­nen, von Silber­fisch­chen unter­schei­den und welche Schä­den sie verur­sa­chen können.

Papier­fisch­chen entdeckt?

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Papierfischchen sind behaart
Papier­fisch­chen
Papier­fisch­chen sind behaart

Was sind Papier­fisch­chen?

Papier­fisch­chen (Ctenol­episma longi­cau­data) sind kleine, grau­braune Insek­ten, die zuneh­mend in Wohnun­gen, Büros, Archi­ven und Lager­räu­men auftre­ten. Sie gehö­ren wie Silber­fisch­chen zu den soge­nann­ten Urinsek­ten, unter­schei­den sich jedoch deut­lich in ihrer Lebens­weise und ihrem Schad­po­ten­zial.

Häufig werden Papier­fisch­chen zunächst für Silber­fisch­chen gehal­ten. Eine genaue Unter­schei­dung ist wich­tig, da Papier­fisch­chen trocke­nere Lebens­räume bevor­zu­gen und deut­lich größere Mate­ri­al­schä­den verur­sa­chen können.

Auf dieser Seite erfah­ren Sie, wie Sie Papier­fisch­chen erken­nen, wo sie auftre­ten und wann eine fach­ge­rechte Beur­tei­lung sinn­voll ist.

Wie erkennt man Papier­fisch­chen?

Papier­fisch­chen errei­chen eine Körper­länge von etwa 10 bis 15 Milli­me­tern. Typisch sind ihre grau-braune Färbung, die leichte Behaa­rung sowie die beson­ders langen Anten­nen und Schwanz­an­hänge.

Im Vergleich zu Silber­fisch­chen wirken Papier­fisch­chen größer, dunk­ler und weni­ger glän­zend. Die Tiere sind licht­scheu, bewe­gen sich schnell und verste­cken sich tags­über in Fugen, Ritzen oder Hohl­räu­men.

Sind Papier­fisch­chen gefähr­lich?

Papier­fisch­chen über­tra­gen keine Krank­hei­ten und stel­len keine direkte gesund­heit­li­che Gefahr dar.

Aller­dings gelten sie als Mate­ri­al­schäd­linge. Beson­ders Bücher, Doku­mente, Kartons, Tape­ten oder andere papier­hal­tige Mate­ria­lien können bei einem stär­ke­ren Befall beschä­digt werden. In priva­ten Haus­hal­ten, Büros oder Archi­ven kann dies zu erheb­li­chen Schä­den führen.

Wo treten Papier­fisch­chen häufig auf?

Papier­fisch­chen bevor­zu­gen normale bis trockene Raum­luft sowie Tempe­ra­tu­ren zwischen 20 und 25 Grad Celsius. Im Gegen­satz zu Silber­fisch­chen sind sie nicht auf hohe Luft­feuch­tig­keit ange­wie­sen.

Typi­sche Fund­orte sind Wohn­räume, Schlaf­zim­mer, Büros, Archive, Lager­räume, Bücher­re­gale und Karton­la­ger. Beson­ders Berei­che mit wenig Bewe­gung und vielen Papier­ma­te­ria­lien bieten ideale Lebens­be­din­gun­gen.

Papier­fisch­chen oder Silber­fisch­chen?

Papier­fisch­chen und Silber­fisch­chen werden häufig verwech­selt. Beide Arten gehö­ren zur glei­chen Insek­ten­gruppe, unter­schei­den sich jedoch deut­lich.

Silber­fisch­chen blei­ben meist klei­ner, glän­zen silb­rig und bevor­zu­gen feuchte Räume wie Bade­zim­mer oder Wasch­kel­ler.

Papier­fisch­chen sind dage­gen größer, dunk­ler, leicht behaart und treten häufig in trocke­nen Wohn- und Arbeits­räu­men auf. Zudem verur­sa­chen sie deut­lich häufi­ger Schä­den an Papier, Büchern und Kartons.

Papierfischchen sind behaart
Papier­fisch­chen
Papier­fisch­chen sind behaart
Silberfischchen
Silber­fisch­chen
Silber­fisch­chen glän­zen

Was tun bei Papier­fisch­chen?

Einzelne Sich­tun­gen können zufäl­lig sein und müssen nicht zwangs­läu­fig auf einen größe­ren Befall hindeu­ten.

Treten Papier­fisch­chen jedoch regel­mä­ßig oder in größe­rer Anzahl auf, sollte die Situa­tion genauer unter­sucht werden. Beson­ders Bücher­re­gale, Karton­la­ger, Archive oder andere papier­hal­tige Berei­che soll­ten kontrol­liert werden.

Da Papier­fisch­chen sehr lang­le­big sind und sich oft lange unbe­merkt entwi­ckeln, empfiehlt sich bei wieder­hol­ten Sich­tun­gen die Beur­tei­lung durch einen Fach­be­trieb.

Sie entde­cken regel­mä­ßig Papier­fisch­chen? Wir bera­ten Sie gerne und prüfen, welche Maßnah­men sinn­voll sind.

Profes­sio­nelle Papier­fisch­chen­be­kämp­fung

Eine erfolg­rei­che Bekämp­fung beginnt immer mit der Ursa­chen­ana­lyse. Dabei werden mögli­che Verste­cke, Hohl­räume, Mate­ri­al­la­ger sowie Befalls­herde unter­sucht.

Neben der eigent­li­chen Bekämp­fung spie­len auch orga­ni­sa­to­ri­sche Maßnah­men wie die Redu­zie­rung von Versteck­mög­lich­kei­ten oder die Kontrolle einge­brach­ter Kartons und Verpa­ckun­gen eine wich­tige Rolle.

Unsere Exper­ten unter­stüt­zen Sie bei der fach­ge­rech­ten Beur­tei­lung und Bekämp­fung von Papier­fisch­chen – schnell, diskret und zuver­läs­sig..

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Papier­fisch­chen entdeckt?

Erschei­nungs­bild

Papier­fisch­chen errei­chen eine Körper­länge von etwa 10 bis 15 Milli­me­tern. Der Körper ist grau-braun gefärbt und leicht behaart.

Typisch sind die sehr langen Fühler und die auffäl­lig langen Schwanz­an­hänge. Im Vergleich zu Silber­fisch­chen wirken Papier­fisch­chen größer, dunk­ler und weni­ger glän­zend.

Lebens­weise

Papier­fisch­chen bevor­zu­gen trockene bis normal tempe­rierte Innen­räume. Anders als Silber­fisch­chen sind sie nicht auf hohe Luft­feuch­tig­keit ange­wie­sen.

Sie ernäh­ren sich vor allem von Papier, Karton, Buch­bin­dun­gen, Tape­ten­kleis­ter, stär­ke­hal­ti­gen Mate­ria­lien sowie bestimm­ten Natur­fa­sern.

Schä­den und Risi­ken

Papier­fisch­chen gelten als Mate­ri­al­schäd­linge. Bei einem stär­ke­ren Befall können sie Bücher, Doku­mente, Kartons, Tape­ten und andere papier­hal­tige Mate­ria­lien beschä­di­gen.

Beson­ders Archive, Biblio­the­ken, Büros und Haus­halte mit umfang­rei­chen Bücher­be­stän­den können betrof­fen sein. Da Papier­fisch­chen oft lange unbe­merkt blei­ben, werden Schä­den häufig erst spät entdeckt.

Häufige Fragen zu Papier­fisch­chen

Nein. Papier­fisch­chen über­tra­gen keine Krank­hei­ten und gelten nicht als gesund­heits­schäd­lich.

Papier­fisch­chen sind größer, dunk­ler und leicht behaart. Silber­fisch­chen sind klei­ner, silb­rig glän­zend und bevor­zu­gen feuchte Räume.

Häufig werden Papier­fisch­chen über Kartons, Verpa­ckun­gen oder Umzugs­gut einge­schleppt. Sie bevor­zu­gen ruhige Berei­che mit Papier­ma­te­ria­lien und Versteck­mög­lich­kei­ten.

Einzelne Tiere sind meist kein Problem. Bei regel­mä­ßi­gem Auftre­ten oder sicht­ba­ren Schä­den empfiehlt sich jedoch eine fach­ge­rechte Beur­tei­lung.

Die Kosten hängen vom Umfang des Befalls und den örtli­chen Gege­ben­hei­ten ab. Gerne bera­ten wir Sie persön­lich.