Wespen erken­nen und bekämp­fen

Wespen können im Sommer und Herbst sehr lästig werden und in bestimm­ten Situa­tio­nen gefähr­lich sein. Erfah­ren Sie, wie Sie Wespen erken­nen, wann ein Wespen­nest proble­ma­tisch wird und was jetzt zu tun ist.

Wespen­nest entdeckt?

Profes­sio­nelle Wespen­be­kämp­fung – schnell, fach­ge­recht und zuver­läs­sig.

Wespe
Wespe auf Wespen­nest
Nahauf­nahme einer Wespe auf einem Wespen­nest. Gut erkenn­bar sind die typi­sche schwarz-gelbe Warn­zeich­nung, die schmale Wespen­taille und die charak­te­ris­ti­sche Körper­form einer sozia­len Wespe

Was sind Wespen?

Wespen gehö­ren zu den staa­ten­bil­den­den Insek­ten und treten beson­ders in den warmen Mona­ten in der Nähe des Menschen auf. Viele Arten sind nütz­lich, können aber in bestimm­ten Situa­tio­nen sehr lästig oder gefähr­lich werden.

Beson­ders proble­ma­tisch wird es, wenn sich ein Wespen­nest in unmit­tel­ba­rer Nähe von Wohn­räu­men, Terras­sen, Dach­be­rei­chen, Roll­la­den­käs­ten oder viel genutz­ten Lauf­we­gen befin­det. Dann sollte die Situa­tion fach­ge­recht beur­teilt werden.

Auf dieser Seite erfah­ren Sie, wie Sie Wespen erken­nen, welche Risi­ken bestehen und was bei einem Wespen­nest sinn­voll ist.

Wie erkennt man ein Wespen­nest?

Ein Wespen­nest erkennt man häufig an regel­mä­ßi­gem Flug­ver­kehr an einer bestimm­ten Stelle. Typisch sind Ein- und Ausflug­lö­cher an Dach­be­rei­chen, Roll­la­den­käs­ten, Fassa­den, Schup­pen, Garten­häu­sern oder Hohl­räu­men.

Je nach Lage bleibt ein Nest zunächst unbe­merkt. Erst wenn die Kolo­nie größer wird oder die Tiere verstärkt in der Nähe von Menschen auftre­ten, wird das Problem sicht­bar.

Wer ein Wespen­nest entdeckt, sollte Abstand halten und das Nest nicht erschüt­tern, verschlie­ßen oder eigen­stän­dig behan­deln.

Wespennest unterm dach
Wepsen­nest
Wepsen­nest unter dem Dach
Wespennest im Haus
Wespen­nest
Wespen­nest unter dem Dach­bo­den

Sind Wespen gefähr­lich?

Wespen­sti­che sind schmerz­haft, blei­ben bei den meis­ten Menschen jedoch ohne blei­bende Folgen. Gefähr­lich können Stiche für Aller­gi­ker sowie bei Stichen im Mund‑, Hals- oder Atem­wegs­be­reich werden. In solchen Fällen sollte umge­hend ärzt­li­che Hilfe in Anspruch genom­men werden.

Darüber hinaus können Wespen im Kontakt mit Lebens­mit­teln zum Hygie­ne­pro­blem werden. Gerade im Spät­som­mer und Herbst suchen sie gezielt nach Süßem wie Obst, Kuchen, Marme­lade oder Geträn­ken und können dabei Keime oder Schim­mel­pilz­spo­ren über­tra­gen.

Ein Wespen­nest in ungüns­ti­ger Lage sollte deshalb nicht unter­schätzt werden.

Wo treten Wespen häufig auf?

Wespen bauen ihre Nester häufig in geschütz­ten Hohl­räu­men. Typi­sche Fund­orte sind Dach­bö­den, Roll­la­den­käs­ten, Fassa­den­ver­klei­dun­gen, Garten­häu­ser, Schup­pen, Erdlö­cher oder Hohl­räume an Gebäu­den.

Beson­ders proble­ma­tisch sind Nester in der Nähe von Eingän­gen, Terras­sen, Balko­nen, Kinder­be­rei­chen oder gastro­no­misch genutz­ten Flächen. Dort kann es schnell zu Konflik­ten zwischen Mensch und Wespen­staat kommen.

Auch beim Gril­len, auf Obst­ku­chen, an süßen Geträn­ken oder in der Nähe von Fall­obst treten Wespen beson­ders häufig auf.

Wespen oder Bienen?

Wespen und Bienen werden häufig verwech­selt. Bienen sind in der Regel stär­ker behaart und wirken eher bräun­lich. Wespen besit­zen dage­gen die typi­sche schwarz-gelbe Warn­zeich­nung und die sprich­wört­li­che Wespen­taille.

Da Bienen beson­ders geschützt und für die Bestäu­bung sehr wich­tig sind, sollte vor jeder Maßnahme genau geprüft werden, um welche Art es sich handelt.

Eine fach­ge­rechte Einschät­zung hilft, Verwechs­lun­gen zu vermei­den und die rich­tige Vorge­hens­weise zu wählen.

Wespenstaat
Wespen­nest mit Wespen­ko­lo­nie in einem Roll­la­den­kas­ten
Wespen­nest mit mehre­ren Waben und akti­ven Wespen in einem Roll­la­den­kas­ten. Wespen nutzen geschützte Hohl­räume an Gebäu­den häufig als Nist­platz; bei Nestern in unmit­tel­ba­rer Nähe von Wohn­be­rei­chen empfiehlt sich eine fach­ge­rechte Beur­tei­lung durch einen Schäd­lings­be­kämp­fer

Was tun bei Wespen?

Wenn Sie ein Wespen­nest entde­cken, soll­ten Sie ruhig blei­ben und Abstand halten. Vermei­den Sie hekti­sche Bewe­gun­gen, Erschüt­te­run­gen am Nest oder das Verschlie­ßen von Einflug­lö­chern.

Bitte unter­neh­men Sie keine gefähr­li­chen Selbst­ver­su­che mit Wespen­spray, Feuer, Wasser oder impro­vi­sier­ten Schutz­maß­nah­men. Solche Aktio­nen können die Tiere aggres­siv machen und zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen führen.

Wespen bauen über den Sommer konti­nu­ier­lich an ihrem Nest. Die Popu­la­tion an Wespen wächst mit der Größe des Nestes. Was zu Beginn des Sommers kein Problem ist, kann zum Ende der Saison gefähr­lich werden und unter Umstän­den deut­lich aufwen­di­ger in der Bekämp­fung.

Eine profes­sio­nelle Beur­tei­lung klärt, ob und welche Maßnah­men erfor­der­lich sind. Beson­ders bei Nestern am Haus, im Dach­be­reich, in Roll­la­den­käs­ten oder in der Nähe von Menschen sollte ein Fach­be­trieb hinzu­ge­zo­gen werden.

Sie haben ein Wespen­nest entdeckt? Wir bera­ten Sie gerne und helfen schnell, fach­ge­recht und zuver­läs­sig weiter.

Profes­sio­nelle Wespen­be­kämp­fung

Eine fach­ge­rechte Wespen­be­kämp­fung beginnt mit der Beur­tei­lung der Art, der Nest­lage und der mögli­chen Gefähr­dung. Nicht jedes Nest muss auto­ma­tisch bekämpft werden – entschei­dend ist die konkrete Situa­tion vor Ort.

Wenn eine Bekämp­fung erfor­der­lich ist, kommen ausschließ­lich geeig­nete und zuge­las­sene Verfah­ren zum Einsatz. Ziel ist eine sichere, wirk­same und verant­wor­tungs­volle Lösung des Problems.

Unsere Exper­ten unter­stüt­zen Sie bei der profes­sio­nel­len Wespen­be­kämp­fung – schnell, fach­ge­recht und zuver­läs­sig.

Mehr zur profes­sio­nel­len Wespen­be­kämp­fung, schrei­ben Sie uns →

Wespe

Erschei­nungs­bild

Wespen besit­zen eine auffäl­lige schwarz-gelbe Warn­zeich­nung und eine deut­lich erkenn­bare Wespen­taille. Je nach Geschlecht und Aufgabe im Staat unter­schei­den sich die Körper­grö­ßen.

Köni­gin­nen können etwa 18 bis 20 Milli­me­ter groß werden. Droh­nen errei­chen etwa 13 bis 17 Milli­me­ter, Arbei­te­rin­nen meist etwa 12 bis 14 Milli­me­ter. Typisch ist außer­dem eine anker­för­mige Zeich­nung auf dem Stirn­schild.

Wespen verfü­gen über sehr gute Flug­ei­gen­schaf­ten und verhal­ten sich ausdau­ernd und ziel­ori­en­tiert.

Vermeh­rung

Ein Wespen­nest wird im Früh­jahr von einer über­win­ter­ten Köni­gin gegrün­det. Sie baut zunächst die ersten Waben und legt dort Eier ab.

Die daraus schlüp­fen­den Arbei­te­rin­nen über­neh­men anschlie­ßend den weite­ren Nest­bau und die Versor­gung des Wespen­staa­tes. Eine Wespen­ko­lo­nie kann im Laufe der Saison sehr groß werden und je nach Art und Stand­ort mehrere Tausend Tiere umfas­sen.

Häufig errei­chen Wespen­ko­lo­nien Größen­ord­nun­gen von etwa 3.000 bis 5.000 Tieren.

Schä­den und Risi­ken

Gerade im Spät­som­mer und Herbst können Wespen sehr lästig werden, wenn sie auf der Suche nach süßen Lebens­mit­teln wie Obst, Kuchen, Marme­lade, Torten oder Geträn­ken sind.

Dabei können sie Lebens­mit­tel verun­rei­ni­gen und Krank­heits­er­re­ger oder Schim­mel­pilz­spo­ren über­tra­gen. Aus diesem Grund können Wespen in bestimm­ten Situa­tio­nen auch als Hygie­ne­schäd­linge einge­ord­net werden.

Der Stich einer Wespe ist schmerz­haft. Beson­dere Vorsicht gilt bei Aller­gi­kern sowie bei Stichen im Bereich von Mund, Hals oder Atem­we­gen. In solchen Fällen sollte sofort ärzt­li­che Hilfe in Anspruch genom­men werden.

Häufige Fragen zu Wespen

Davon ist abzu­ra­ten. Unsach­ge­mäße Maßnah­men können Wespen aggres­siv machen und zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen führen. Zudem stehen viele Wespen­ar­ten unter Schutz. Eine fach­ge­rechte Beur­tei­lung ist daher sinn­voll.

Wespen­sti­che sind schmerz­haft, aber meist nicht gefähr­lich. Für Aller­gi­ker sowie bei Stichen im Mund‑, Hals- oder Atem­wegs­be­reich kann jedoch eine ernste Gefahr bestehen. In solchen Fällen sollte sofort ärzt­li­che Hilfe geru­fen werden.

Bienen sind meist stär­ker behaart und eher bräun­lich. Wespen sind glat­ter, deut­lich schwarz-gelb gezeich­net und besit­zen eine ausge­prägte Wespen­taille.

Die Kosten hängen von der Nest­lage, der Erreich­bar­keit und der erfor­der­li­chen Maßnahme ab. Gerne bera­ten wir Sie persön­lich.

Ein Fach­be­trieb sollte insbe­son­dere dann hinzu­ge­zo­gen werden, wenn sich das Nest am Haus, im Dach­be­reich, im Roll­la­den­kas­ten, in der Nähe von Kindern, Haus­tie­ren, Eingän­gen, Terras­sen oder gastro­no­misch genutz­ten Berei­chen befin­det.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.