Silber­fisch­chen erken­nen und bekämp­fen

Silber­fisch­chen treten häufig in Bade­zim­mern, Kellern und feuch­ten Räumen auf. Erfah­ren Sie, wie Sie Silber­fisch­chen erken­nen, von Papier­fisch­chen unter­schei­den und was bei regel­mä­ßi­gem Auftre­ten sinn­voll ist.

Silber­fisch­chen entdeckt?

Wir beur­tei­len den Befall fach­ge­recht und helfen zuver­läs­sig weiter.

Silber­fisch­chen

Was sind Silber­fisch­chen?

Silber­fisch­chen (Lepisma saccha­rina) sind kleine, silb­rig glän­zende Insek­ten, die häufig in Wohnun­gen, Kellern und Bade­zim­mern vorkom­men. Sie gehö­ren zu den soge­nann­ten Urinsek­ten und zählen zu den ältes­ten heute noch leben­den Insek­ten­grup­pen.

Viele Menschen melden einen Befall mit Silber­fisch­chen. Tatsäch­lich handelt es sich jedoch nicht selten um Papier­fisch­chen, die auf den ersten Blick sehr ähnlich ausse­hen. Eine genaue Bestim­mung ist daher wich­tig.

Auf dieser Seite erfah­ren Sie, wie Sie Silber­fisch­chen erken­nen, wo sie auftre­ten und wann eine fach­ge­rechte Beur­tei­lung sinn­voll ist.

Wie erkennt man Silber­fisch­chen?

Silber­fisch­chen errei­chen eine Körper­länge von etwa 7 bis 12 Milli­me­tern. Typisch sind ihre silb­­rig-graue Färbung, der flache und läng­li­che Körper­bau sowie die drei langen Schwanz­an­hänge.

Die Tiere sind sehr licht­scheu und bewe­gen sich in charak­te­ris­ti­schen, schlän­geln­den Bewe­gun­gen fort. Tags­über verste­cken sie sich meist in Fugen, Ritzen, hinter Fußleis­ten oder in ande­ren geschütz­ten Berei­chen.

Sind Silber­fisch­chen gefähr­lich?

Silber­fisch­chen über­tra­gen keine Krank­hei­ten und gelten nicht als gesund­heits­schäd­lich. Ihr Auftre­ten kann jedoch auf dauer­haft erhöhte Luft­feuch­tig­keit hinwei­sen.

Beson­ders in Bade­zim­mern, Kellern oder schlecht belüf­te­ten Räumen kann ein gehäuf­tes Auftre­ten ein Hinweis auf Feuch­tig­keits­pro­bleme sein. Lang­fris­tig können solche Bedin­gun­gen die Entste­hung von Schim­mel begüns­ti­gen.

Wo treten Silber­fisch­chen häufig auf?

Silber­fisch­chen bevor­zu­gen warme Tempe­ra­tu­ren zwischen 20 und 30 Grad Celsius sowie eine hohe Luft­feuch­tig­keit. Deshalb werden sie beson­ders häufig in Bade­zim­mern, Küchen, Wasch­kel­lern oder ande­ren feuch­ten Räumen entdeckt.

Typi­sche Fund­orte sind Berei­che in der Nähe von Abflüs­sen, Fugen, Sockel­leis­ten oder schlecht belüf­te­ten Raum­be­rei­chen. Tags­über halten sich die Tiere meist verbor­gen und werden oft erst nachts sicht­bar.

Silber­fisch­chen oder Papier­fisch­chen?

Silber­fisch­chen und Papier­fisch­chen werden häufig verwech­selt. Beide Arten sehen sich sehr ähnlich, unter­schei­den sich jedoch in eini­gen wich­ti­gen Merk­ma­len.

Silber­fisch­chen sind meist silb­­rig-grau, glän­zend und bevor­zu­gen feuchte Räume. Papier­fisch­chen sind häufig etwas größer, stär­ker behaart und treten eher in trocke­ne­ren Wohn- und Arbeits­räu­men auf.

Während Silber­fisch­chen vor allem auf Feuch­tig­keit hinwei­sen können, verur­sa­chen Papier­fisch­chen häufi­ger Schä­den an Büchern, Papier, Kartons und Archi­ven. Eine genaue Bestim­mung ist deshalb wich­tig.

Silberfischchen
Silber­fisch­chen
Silber­fisch­chen glän­zen
Papierfischchen sind behaart
Papier­fisch­chen
Papier­fisch­chen sind behaart

Was tun bei Silber­fisch­chen?

Verein­zelt auftre­tende Silber­fisch­chen sind meist kein Grund zur Sorge. Treten die Tiere jedoch regel­mä­ßig oder in größe­rer Anzahl auf, sollte die Ursa­che näher unter­sucht werden.

Achten Sie beson­ders auf dauer­haft hohe Luft­feuch­tig­keit, schlecht belüf­tete Räume, undichte Fugen, mögli­che Wasser­schä­den oder andere Feuch­tig­keits­quel­len. Auch regel­mä­ßi­ges Lüften und das Redu­zie­ren von Feuch­tig­keit können helfen, die Lebens­be­din­gun­gen für Silber­fisch­chen zu verschlech­tern.

Wenn Unsi­cher­heit besteht, ob es sich um Silber­fisch­chen oder Papier­fisch­chen handelt, oder wenn ein stär­ke­rer Befall vorliegt, empfiehlt sich die Beur­tei­lung durch einen Fach­be­trieb.

Sie entde­cken regel­mä­ßig Silber­fisch­chen? Wir bera­ten Sie gerne und prüfen, welche Maßnah­men sinn­voll sind.

Profes­sio­nelle Silber­fisch­chen­be­kämp­fung

Eine erfolg­rei­che Bekämp­fung beginnt immer mit der Ursa­chen­ana­lyse. Neben der eigent­li­chen Bekämp­fung steht häufig die Suche nach Feuch­tig­keits­quel­len, bauli­chen Mängeln oder dauer­haft ungüns­ti­gen Raum­kli­ma­be­din­gun­gen im Vorder­grund.

Unsere Exper­ten unter­stüt­zen Sie bei der fach­ge­rech­ten Beur­tei­lung und Bekämp­fung von Silber­fisch­chen – schnell, diskret und zuver­läs­sig.

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Silber­fisch­chen entdeckt?

Erschei­nungs­bild

Silber­fisch­chen errei­chen eine Körper­länge von etwa 7 bis 12 Milli­me­tern. Der Körper ist flach, läng­lich geformt und silb­­rig-grau glän­zend.

Typisch sind die langen Fühler sowie drei lange Schwanz­an­hänge am Hinter­leib. Silber­fisch­chen sind sehr licht­scheu, laufen schnell und bewe­gen sich häufig in schlän­geln­den Bewe­gun­gen.

Lebens­weise

Silber­fisch­chen bevor­zu­gen warme, feuchte und dunkle Berei­che. Ideale Bedin­gun­gen finden sie bei Tempe­ra­tu­ren zwischen 20 und 30 Grad Celsius und hoher Luft­feuch­tig­keit.

Sie ernäh­ren sich unter ande­rem von stär­ke­hal­ti­gen Stof­fen, Zucker­res­ten, Haut­schup­pen, Haus­staub sowie Kleis­ter oder Tape­ten­kle­ber.

Schä­den und Hinweise

Silber­fisch­chen gelten nicht als klas­si­sche Gesund­heits­schäd­linge. Bei star­kem Auftre­ten können sie jedoch Bücher, Papier, Tape­ten oder andere stär­ke­hal­tige Mate­ria­lien beschä­di­gen.

Wich­ti­ger ist häufig der Hinweis auf ein mögli­ches Feuch­tig­keits­pro­blem. Treten Silber­fisch­chen regel­mä­ßig auf, soll­ten Raum­klima, Lüftung und mögli­che Feuch­tig­keits­quel­len geprüft werden.

Häufige Fragen zu Silber­fisch­chen

Nein. Silber­fisch­chen über­tra­gen keine Krank­hei­ten und gelten nicht als gesund­heits­schäd­lich. Ihr Auftre­ten kann jedoch auf erhöhte Luft­feuch­tig­keit hinwei­sen.

Silber­fisch­chen bevor­zu­gen warme und feuchte Berei­che. Bade­zim­mer bieten durch hohe Luft­feuch­tig­keit, Fugen, Abflüsse und dunkle Verste­cke häufig ideale Bedin­gun­gen.

Silber­fisch­chen sind meist silb­rig glän­zend und bevor­zu­gen feuchte Räume. Papier­fisch­chen sind häufig größer, stär­ker behaart und treten eher in trocke­nen Wohn- und Arbeits­räu­men auf.

Verein­zelt auftre­tende Silber­fisch­chen sind meist kein Notfall. Bei regel­mä­ßi­gem oder star­kem Auftre­ten sollte jedoch die Ursa­che geprüft werden, insbe­son­dere mögli­che Feuch­tig­keits­pro­bleme.

Die Kosten hängen vom Umfang des Befalls, den örtli­chen Gege­ben­hei­ten und den erfor­der­li­chen Maßnah­men ab. Gerne bera­ten wir Sie persön­lich.